Ablehnung des Befreiungsrecht zugunsten der berufsständischen Versorgung auch für Zahnärzte relevant ?

„Wenn das Bundessozialgericht für Unternehmensjuristen zu Recht ein Befreiungsrecht zugunsten der berufsständischen Versorgung ablehnt, müssen diese Maßstäbe konsequenterweise auch bei anderen Angehörigen freier Berufe, zum Beispiel Ärzten, die als Arbeitnehmer in einem Unternehmen tätig sind, angelegt werden“, sagt Winfried Boecken, Professor für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Konstanz. „Es wäre nicht verständlich, wenn approbierte Ärzte oder Apotheker, die bei Pharma-Firmen oder Verlagen angestellt sind, zugunsten der berufsständischen Versorgung befreit werden könnten, während angestellte Juristen in Unternehmen Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung sind – und zwar ohne Befreiungsmöglichkeit zur berufsständische Versorgung.“

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