Zensus 2011, Versorgungswerke und die “Heubecksche Sterbetafel”

Am 9. Mai 2011 lebten nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen des Zensus 2011 in Deutschland 80,2 Millionen Einwohner. „Gegenüber der bisher gültigen Bevölkerungszahl aus der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung gab es am Zensusstichtag damit in Deutschland rund 1,5 Millionen Einwohner weniger als bislang angenommen“, sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse des Zensus 2011 in Berlin. (…).

  • Wenn die Bevölkerungszahl und v.a. die Altersgruppen bislang falsch angegeben wurden, stimmt auch die offizielle Lebenserwartung nicht, da dann die Sterbetafeln ebenfalls nicht korrekt sind.
  • Wenn die Lebenserwartung niedriger ist, als bislang angenommen, stimmen auch diverse Prognosen nicht mehr. Dazu zählen auch die Prognosen zum Rentensystem und eigentlich alle Prognosen, die mit dem Schlagwort „demographischer Wandel“ versehen wurden.
  • In einem geringeren Maßstab hat dies auch Auswirkungen auf die Rechenmodelle der Lebensversicherungen und Privatrenten. Denn wenn die Lebenserwartung geringer ist, als angenommen, sind auch die ausgezahlten verrenteten Prämien zu gering und die Margen der Anbieter zu hoch.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=17448

http://www.heubeck.de/home/profil/verbundene_unternehmen/verbund_03.php

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