Damit sich etwas ändert! Bitte beteiligen Sie sich an der Kammerwahl…

Union 2012

 

Betr. Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen!

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
vielen Dank für Ihre vielen Anfragen. 
Wenn es nur so wäre, dass allen Mitgliedern bekannt ist, was mit unseren  Renten  geschehen ist, wären die dafür Verantwortlichen sicher schon lange nicht mehr in ihren Ämtern!
Es gibt  aber leider immer noch viel zu viele, die den Beteuerungen des Freien Verbandes und des VdZvB glauben, dass alles andere und alle anderen, aber nur nicht sie für die Schwierigkeiten verantwortlich sind, in denen sich  unser Versorgungswerk befindet.
Ihre häufig gestellte Frage: „Was nun?“ zielt auf die rechtlichen Möglichkeiten ab, welche Ihnen als Mitgliedern des Versorgungswerks bleiben, um eine ungekürzte Rente ausbezahlt bekommen zu können. Es tut mir leid, Ihnen da nur wenig weiterhelfen zu können. Es bleibt Ihnen insoweit nichts anderes übrig, als diese Frage einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu stellen, der dazu die individuellen Anwartschaftsmitteilungen und Bescheide prüfen muss, welche Sie vom Versorgungswerk bekommen haben. Dabei wäre es sicher nicht nachteilig, sich an eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht zu wenden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich insoweit keine bestimmte Empfehlung geben möchte.
Mit welcher Begründung das Oberverwaltungsgericht meine Berufung zurückgewiesen hat, können Sie auf der Internetseite des VZB nachlesen (Rentnerurteil).
Das erklärt aber leider nicht die oft gestellte Frage, warum das Oberverwaltungsgericht die Berufungen abgewiesen hat.
Nach Ansicht meines Rechtsanwaltes ist das Bestreben des Gerichts überdeutlich gewesen, sowohl den wahren Grund der Anwartschaftskürzungen des Jahres 2002 als auch die Satzung 2008, nach der ich meine Rente beantragt habe, aus dem Verfahren herauszuhalten. (Die Satzung des Jahres 2008 erhält eine Reihe von sehr merkwürdigen Fehlverweisen in Bezug auf die Rentenberechnung, ist aber dennoch von der Senatsaufsicht genehmigt worden.)
Ich habe gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, die inzwischen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anhängig ist.
In der Nichtzulassungsbeschwerde hat mein Rechtsanwalt unter anderem geltend gemacht, dass das Urteil des OVG Berlin willkürlich sei.

Sehr geehrter Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,
als Mitglieder in der Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin werden wir über die Anlagestrategien unseres Versorgungswerks nur unzureichend informiert.
Insbesondere die Entscheidungen über die Anlage der Mitgliedsbeiträge werden im “closed shop” getroffen. der – für die Berliner Zahnärzteschaft – ausschließlich von Mitgliedern des Verbandes der Zahnärzte von Berlin und des Freien Verbandes besetzt ist.
Die anderen Verbände – die immerhin nahezu die Hälfte der Berliner Zahnärzte vertreten – sind von diesen Anlageentscheidungen komplett ausgeschlossen.
Wir brauchen eine transparente und demokratische Zusammensetzung und Zusammenarbeit in den Anlage- und Kontrollausschüssen.
Wir wollen erreichen, dass die Kolleginnen und Kollegen regelmäßig zeitnah, umfassend und nachvollziehbar über die Anlage ihrer Gelder informiert sind.
In elf Jahren (2001-2011) hat unser Versorgungswerk den Rechnungszins von 4% bzw 3% (ab 2008) fünf Mal verfehlt und selbst unter Berücksichtigung der in sechs Jahren erzielten Überschüsse dürfte unter dem Strich ein dickes Minus übrig geblieben sein.
Damit es nicht so kommt, wie es in diesem Artikel dramatisierend beschrieben wurde, muß sich etwas ändern.  Ich würde mich freuen, wenn Sie dem zustimmen könnten.
Allerdings brauchen wir dafür auch Ihre Stimme.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Dr. H. Dohmeier-de Haan

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