wenn man nichts weiß muss man alles glauben

zum Beispiel das, was die Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in  der KZV  Berlin  im Mitteilungsblatt der Berliner Zahnärzte  (MBZ 3/2010 Seite 13) über die Vertreterversammlung der KZV vom 15.02.2010 zu berichten hatte.

In diesem Zusammenhang muss deutlich hervorgehoben werden, dass die “Autorin” des Artikels nach eigenem Bekunden  als Abteilungsleiterin mit dem Verfassen dieser Berichte ” in keiner Weise eine Wertung oder eigenen Meinung in schriftlicher oder mündlicher Form” abgibt. Sie stellt nur “die Mittel nicht die Inhalte für die Verbreitung hinsichtlich einer internen oder externen Öffentlichkeit zur Verfügung.” (Quelle: Briefwechsel mit der Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der KZV vom 03.11.2009)

Bliebe zu klären, wer ihr  die Inhalte ins Ohr flüstert und warum der oder die Einflüsterer den Artikel nicht mit eigenem Namen absegnen.

Die Abteilung für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit in der KZV sollte neu gegliedert werden.  Die Unterabteilungen “Ghostwriting” und “KZV Wahlkampf” sollten offiziell eingerichtet und auch so benannt werden.  Eine ausreichende Anzahl von – mit hauptamtlichem Presseausweis ausgestatteten  – Journalisten  für die Leitung der  Abteilungen stehen in der KZV Berlin seit Jahren zur Verfügung.

Wenn Sie mehr zum Thema  “Einsparpotential in der KZV Berlin” wissen möchten, bitten Sie den Vorstand der KZV um Überlassung der Berichte des Rechnungsprüfungsausschusses für die  Jahre 2003/2005-2007.  Aber achten Sie darauf, dass Ihnen für das Jahr 2007 nicht nur ein sog. “Minderheitenbericht” vorgelegt wird.

Nein, auf den Internetseiten der KZV werden Sie diese Berichte  nicht finden. Das wäre dann doch ein bisschen zuviel an Transparenz.

Dr. H. Dohmeier-de Haan

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Autor: Dr. Dohmeier
Datum: Wednesday, 10. March 2010 7:40
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2 Kommentare

  1. 1

    [...] die Organisation der Pressestelle sowie die Glaubwürdigkeit der Öffentlichkeitsarbeit der Berliner Zahnärztekammer in die Kritik geraten ist, üben in einer [...]

  2. 2

    [...] persönlichen Schriftwechsel mit einem Mitglied von BUZ und einer anschließenden Veröffentlichung geführt. Aber offenbar hat Frau Drkosch trotz der ungewöhnlich offenen Kritik es bisher nicht verstanden [...]

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