Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) führt noch bis Ende Juli 2010 eine Umfrage zur endodontischen Therapie unter Zahnärzten durch. Umzugsbedingt wurde zwischenzeitlich die Adresse der Fragebogen-Sammelstelle geändert, dabei jedoch leider die Fax-Nummer fehlerhaft angegeben. Da die meisten Zahnärzte ihre Antworten per Fax einsenden, sei hier auf die korrekte Fax-Nummer hingewiesen: Fax 02241-9722879.
Der Deutsche Arbeitkreis für Zahnheilkunde bedankt sich für die rege Beteiligung an der Befragung und ruft die Kollegen, die bisher keinen Fragebogen eingesandt haben, auf, sich möglichst noch in den nächsten Wochen zu beteiligen.
Die bereits erkennbare Varianz der Antworten und mitgeschickte Randbemerkungen deuten darauf hin, dass mit der Umfrage ein Thema aufgegriffen wurde, bei dem eine Fachdiskussion – insbesondere eine Diskussion unter versorgungspolitischen Gesichtspunkten – dringend erforderlich ist.
Aufgrund der enormen Bedeutung der Endodontie für die Zahnerhaltung gilt es zu klären, wie für eine möglichst große Zahl von Patienten eine ausreichende Versorgung sichergestellt werden kann. Dafür ist zu definieren, was eine ausreichende Versorgung ist und wie sie bezahlt sein
muss, um wirtschaftlich erbracht werden zu können. Die Daten aus der vom DAZ vorgelegten Umfrage sollen einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten, in der streckenweise Profilierungsbedürfnisse, Marktstrategien und Geldinteressen zu dominieren scheinen.
Die Auswertung der Umfrage übernimmt die Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes. Im September 2010 sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der DAZ hofft, mit seiner Aktion einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer guten Breiten-Endodontie zu leisten.
An alle zahnärztlichen Kollegen richtet sich die Bitte:
Unterstützen Sie die Umfrage durch Ihre Beteiligung, sofern Sie noch nicht mitgemacht haben!
Den Fragebogen erhalten Sie übers Internet (www.daz-web.de), über die DAZ-Geschäftsstelle, oder wenn Sie h i e r klicken.
Quelle: Pressemitteilung des DAZ vom 20.07.2010