Beiträge vom April, 2010

Wer kontrolliert eigentlich die Apobank

Friday, 30. April 2010 10:06

Die Vertreterversammlung der Apobank wird am 18. Juni einen Verlust von 283 Mio Euro abzusegnen haben, verursacht durch Spekulationen.  Noch letztes Jahr hatte sie den damaligen Vorstandssprecher Günter Preuß, der die Zockerei zu verantworten hat, mit einer Standing Ovation in den Ruhestand verabschiedet. Die Vertreter hatten offenbar keine Ahnung was los war. Der Aufsichtsrat, der angeblich von Preuß lange im Unklaren über die Schieflage gelassen wurde, scheint erst spät aktiv geworden zu sein; immerhin, er wurde es, jedenfalls deutet Preuß´ Pensionierung mit 64 und die Bestellung eines Aufräumers, Herbert Pfennig, darauf hin. (zum Artikel)

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Noch´n Gedicht

Friday, 30. April 2010 7:02

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
Tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft´s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

angeblich Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg). Stimmt aber nicht!

http://www.sudelblog.de/?p=378

Sie können aber auch den Kopf in den Sand stecken, über den Freiheitsbegriff schwadroniern und ein Liedchen summen….

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Versorgungswerk: Bestechlichkeit und Untreue in den eigenen Reihen….. in Hamburg

Thursday, 29. April 2010 23:24

(…) Dr. L. war stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses des ham­bur­gi­schen Rechts­an­walts­ver­sor­gungs­werks. Er nutz­te diese Funk­ti­on dazu aus, Teile des Ver­mö­gens des Ver­sor­gungs­werks in Form von Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen bei dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men an­zu­le­gen. Im Ge­gen­zug er­hielt er auf Ver­an­las­sung des Be­zirks­di­rek­tors D. ver­deck­te Ver­mitt­lungs­pro­vi­sio­nen in Höhe von fast 2 Mio. €, die auf das Konto einer von der in den Tat­plan ein­ge­weih­ten Ehe­frau be­herrsch­ten Ge­sell­schaft über­wie­sen wur­den. (…)

Be­ste­chung im Rechts­an­walts­ver­sor­gungs­werk

Thema: Allgemein, Versorgungswerk, zahnärztliche Selbstverwaltung allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Apobank: nicht nur bei den Finanzinstrumenten gibt es höhere Abschreibungen als gewöhnlich

Saturday, 17. April 2010 4:59

MVZ machen Apobank Probleme

Thema: Allgemein, Versorgungswerk | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Historischer Verlust, keine Dividende

Friday, 16. April 2010 22:42

Der Fehlbetrag für das Geschäftsjahr 2009 beläuft sich auf 283,1 Millionen Euro, die Dividende für die mehr als 100.000 Mitglieder der Genossenschaftsbank entfällt deshalb in diesem Jahr.

“Im Sommer hätte uns nicht mehr viel passieren dürfen”

in einem “knallharten” Interview in der Zeitschrift  des Verbandes der Zahnärzte von Berlin vom Januar 2010 war von einem Ausfall der Dividende nicht die Rede.

Berliner Zahnärzte Zeitung Nr 1-2010

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

KZV Berlin

Tuesday, 13. April 2010 9:13

Vorstandsmitglied Peter Herzog verstorben

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Umfrage zur Wurzelkanalbehandlung

Saturday, 10. April 2010 19:52

Zahnärzteverband DAZ bittet niedergelassene Zahnärzte um Beteiligung
Köln, den 08.04.2010 – Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ), ein zahnärztlicher Berufsverband, ruft niedergelassene Zahnmediziner dazu auf, sich an der von ihm initiierten Fragebogen-Aktion zur endodontischen Therapie zu beteiligen. Die Umfrage soll dazu dienen, das Spektrum der alltäglich real angewandten Methoden und Materialien zu eruieren und ggf. Anstöße nicht nur zu wissenschaftlichen Untersuchungen sondern auch zur Überarbeitung von Richtlinien und Honorierungsregeln geben.

Seit einigen Jahren ist in Bezug auf die Wurzelkanalbehandlung, [...]

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte empfiehlt die Internetseite von BUZ (Berlins Unabhängigen Zahnärzten e.V.)

Wednesday, 7. April 2010 9:14

Bild

Sehr geehrter Herr Geist, BUZ dankt für Ihre Empfehlung. Natürlich hatten Sie mit Ihrem ausfälligen Artikel in Ihrem Verbandsblatt nicht die Absicht, die Zugriffe auf die BUZ – Website zu erhöhen. Dennoch danke ich Ihnen für Ihre unfreiwillige Werbung sehr. Nur weiter so! Dem im Wesentlichen durch das MBZ  geprägten, unvollständigen und  einseitigen Informationsstand in der Kollegenschaft  kann dies nur gut tun.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Dr. Dohmeier-de Haan

lesen Sie dazu bitte auch:

Kollege Geist und die demokratisch legitimierte Mehrheit

Schreiben an den Vizepräsidenten  der ZÄK

Thema: Allgemein, Vereine und Verbände | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Was man Sie über Ihre Rente nicht wissen lassen will, Sie aber besser wissen sollten. (Teil 2)

Monday, 5. April 2010 0:45

Im Geschäfts- und Lagebericht des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Berlin zum Jahresabschluss 2008 führen dessen Vorsitzender Albert Essink (Freier Verband Deutscher Zahnärzte) und dessen stellvertretender Vorsitzender, Dr. Ingo Rellermeier (Verband der Zahnärzte von Berlin) auf Seite 9/13 aus:

„Die Bescheide über die mitzuteilenden beitragsfreien Anwartschaften aus den Beiträgen bis 2007 wurden bei Erstellung dieses Berichtes im Kalenderjahr 2009 bereits versandt. Der satzungsgemäß vorgesehene Versand der Anwartschaftsmitteilungen aus den bis 31.12.2007 erworbenen Anwartschaften, verbunden mit der notwendigen Beitragsübersicht, wird zu einem entsprechenden Abschluss des bisherigen Berechnungssystems führen und für die Mitglieder die entsprechende Planungssicherheit aus den historischen Daten bringen. Neben der Möglichkeit, individuelle Berechnungen beim VZB abzufordern, besteht seit dem Berichtsjahr auch die Möglichkeit, eigene Berechnungen mit dem Anwartschaftsrechner auf der Website des Versorgungswerkes vorzunehmen, was bereits mehrere hundert Mal genutzt wurde.“

  • Abschluss des bisherigen Berechnungssystems?
  • Planungssicherheit aus den historischen Daten?
  • Eigene Berechnungen mit dem Anwartschaftsrechner?

Dem Kollegen Jürgen Herbert (Kammerpräsident in Brandenburg, VNZB) hat meine Mitteilung vom 20. März 2008, dass mit der Satzungsumstellung zum 01.01. 2008 die Finanzierungsgrundlage unseres Versorgungswerks gewechselt worden ist, offenbar missfallen. Warum?

Die von mir angegebene Tatsache kann er nicht bestreiten, denn sie wird mit den Worten „Abschluss des bisherigen Berechnungssystems” von den Verantwortlichen im Versorgungswerk im Geschäfts- und Lagebericht für das Jahr 2008 selbst bestätigt.
Was „eigene Berechnungen mit dem Anwartschaftsrechner“ wert sind, und was sich hinter den Worten „Planungssicherheit aus den historischen Daten“ verbirgt, lässt sich besser verstehen, wenn man die Erklärungen zu den Stichworten „Anwartschaft“ und „Beitragsfreie Anwartschaft“ aus dem Internet – Lexikon der Altersversorgung der Ärztekammer Hamburg zu Rate zieht:

Anwartschaft
Solange das Mitglied noch nicht in die Rente eingewiesen ist, besteht eine Rentenanwartschaft beim Versorgungswerk. Die Höhe der voraussichtlichen Altersrente wird jährlich mitgeteilt. Diese ist nicht garantiert, sondern wird nur unter bestimmten Annahmen tatsächlich erreicht. Zu diesen Annahmen gehört im Wesentlichen, dass das Versorgungswerk stets eine Verzinsung oberhalb des Rechnungszinses erreicht sowie dass das Mitglied bis zum Renteneintritt durchschnittlich denselben Prozentsatz des allgemeinen Versorgungsbeitrags zahlt wie während der bisherigen Mitgliedschaft.

Beitragsfreie Anwartschaft
Wechselt ein Mitglied des Versorgungswerks in einen anderen Kammerbereich und wird nach dem Lokalitätsprinzip Pflichtmitglied des dortigen Versorgungswerks ohne Überleitung der bisher gezahlten Beiträge, so behält es eine beitragsfreie Anwartschaft beim bisherigen Versorgungswerk. Dasselbe gilt, wenn das Mitglied seine ärztliche Tätigkeit einstellt. Die voraussichtliche Altersrente ist bei der beitragsfreien Anwartschaft niedriger als zuvor, da die in die bisherige Anwartschaft eingerechneten zukünftigen Beiträge entfallen. Dafür entsteht gegebenenfalls eine zusätzliche Anwartschaft bei dem neuen Versorgungswerk.

Danach sind eigene Berechnungen mit dem Anwartschaftsrechner vergebliche Liebesmüh, es sei denn Sie glauben, dass diejenigen, die den Rechnungszins seit dem Jahr 2000 schon vier Mal nicht erreicht haben, ihn in Zukunft immer erreichen werden, Ihr Beitrag zum Versorgungswerk prozentual stets gleich bleibt und die Satzung des Versorgungswerks nie wieder geändert wird.

Und „Planungssicherheit aus historischen Daten“ bedeutet danach nichts anderes als: Sie können sicher damit planen, dass Ihre voraussichtliche Altersrente aus Ihren bis Ende 2007 eingezahlten Beiträgen zum Versorgungswerk niedriger ausfallen wird, als sie nach dem „bisherigen Berechnungssystem“ ausgefallen wäre.

Haben Sie sich, liebe Kolleginnen und Kollegen, schon einmal gefragt, warum die Verantwortlichen im Versorgungswerk es für nötig befunden haben, das bisherige Berechnungssystem Ihrer Altersversorgung aufzugeben und Ihre bis zum Jahr 2007 gezahlten Beiträge in beitragsfreie Anwartschaften umzuwandeln? Nein?
Verstehen Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen in Brandenburg, warum der Kollege Herbert sich so aufregt? Fragen Sie nach. Es geht schließlich um Ihre Rente.

Mit freundlichen Grüssen

Für die BUZ
Dr. Helmut Dohmeier-de Haan

Thema: Allgemein, Versorgungswerk | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier