Beiträge vom March, 2010

Was Sie schon immer über Ihre Rente wissen wollten, aber nie zu hören bekamen (Teil 1)

Tuesday, 30. March 2010 17:26

Auf der Internet-Seite des Versorgungswerks stellt dessen Direktor, Rolf Wohltmann, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin dar. Er schreibt:

Wesentliche Bedeutung für die Entwicklung des Versorgungswerkes entfaltet das zugrundeliegende versicherungsmathematische Finanzierungsverfahren. Die überwiegende Zahl der berufsständischen Versorgungseinrichtungen (wird) im sogenannten offenen Deckungsplanverfahren finanziert, der kleinere Teil – im wesentlichen länger bestehende Versorgungswerke – im Anwartschaftsdeckungs-verfahren. Beiden Finanzierungssystemen ist gemeinsam, dass ein „Deckungsstock“ gebildet wird, in dem die eingezahlten Beiträge verzinslich angesammelt werden. Während die gesetzliche Rentenversicherung ein lupenreines Umlageverfahren fährt, also lediglich eine minimale Schwankungsreserve als sogenannte Sicherheitsrücklage vorweist, setzt das im modifizierten Anwartschaftsdeckungsverfahren finanzierte VZB auf die Kapitaldeckung zur langfristigen Sicherstellung der Versorgungsansprüche.

Das ist nicht falsch. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.
Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin wird nämlich erst seit der Satzungsänderung zum 01. Januar 2008 offiziell im modifizierten Anwartschaftsdeckungsverfahren finanziert.

„Mit der zum 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Satzung war es möglich, …die Mitglieder in ein neues Beitrags- und Leistungssystem zu überführen, …“ (aus dem Geschäfts- und Lagebericht des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Berlin zum Jahresabschluss 2007, unterzeichnet von dessen Vorsitzenden Albert Essink (Freier VerbandDeutscher Zahnärzte) und dessen stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Ingo Rellermeier (Verband der Zahnärzte von BerlinBerliner Verband), S. 13)

Von seiner Gründung zum 01.10 1965 bis ins Jahr.2007, also mehr als 4 Jahrzehnte lang, ist das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin gerade nicht in einem modifizierten Anwartschaftsdeckungsverfahren finanziert worden, sondern in einem lupenreinen Anwartschaftsdeckungsverfahren.

Haben Sie sich, liebe Kolleginnen und Kollegen, schon einmal gefragt, warum die Verantwortlichen im Versorgungswerk es für nötig befunden haben, die Finanzierungsgrundlage Ihrer Altersversorgung zu wechseln? Nein? Wenn nicht, dann tun Sie das bitte jetzt. Es geht um Ihre zukünftige Rente!
(Und lassen Sie sich dabei nicht hinter die Fichte führen. Wenn das Versorgungswerk auf die Kapitaldeckung nur „setzt“, sagt dies nichts darüber aus, in welcher Höhe Ihre Anwartschaften und Renten gedeckt sind.)

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Für die BUZ
Ihr Dr. Helmut Dohmeier – de Haan

Wenn der Brandenburgische Kammerpräsident zur Feder greift  -  Ein Briefwechsel

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Das neue Forum ist erschienen

Sunday, 28. March 2010 8:01

Daz forum 102

Thema: Allgemein, Fortbildung, Vereine und Verbände | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Koordinierungskonferenz berät GOZ/HOZ

Friday, 26. March 2010 8:22

Die Koordinierungskonferenz aller GOZ-Referenten am vergangenen Freitag in Berlin hat das von der Prognos AG zur Honorarordnung der Zahnärzte (HOZ) erstellte Gutachten „Bewertung einer Honorarordnung der Zahnärzte (HOZ) – Kalkulation auf der Basis betriebswirtschaftlicher Grundsätze“ bestätigt. [...]

Thema: Allgemein, Zahnärztekammer | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Hohle Köpfe nicken leichter

Wednesday, 24. March 2010 12:47

Sehr geehrter Herr Kollege S.,

auf der Tagesordnung der VV vom 20.03. soll unter dem Tagesordnungspunkt 3. über das Geschäftsjahr 2009 berichtet werden. Bisher habe ich zu diesem Tagesordnungspunkt keine weiteren Unterlagen erhalten. Zur Vorbereitung auf die Sitzung ist es unabdingbar, dass [...]

Thema: Allgemein, Versorgungswerk, Zahnärztekammer | Kommentare (1) | Autor: Dr. Dohmeier

Ärztliche Selbstverwaltung

Sunday, 21. March 2010 13:08

oder: Woran es in den Berliner zahnärztlichen Körperschaften krankt

Aus: Ärztliche Selbstverwaltung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert (J. Taupitz)

“Selbstverwaltung bedeutet Machtausübung, berührt also die Frage der Gewaltenteilung und verlangt nach Machtkontrolle und Machtbegrenzung sowohl nach innen wie nach außen. (…) deshalb muss es die Möglichkeit der gerichtlichen Kontrolle von Kammerentscheidungen geben, auch wenn dies manchmal unbequem ist; und deshalb müssen auch im Standesinneren demokratische Strukturen vorhanden und ein ausreichender Minderheitenschutz gewährleistet sein.  (weiter) [...]

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Nestbeschmutzer

Friday, 19. March 2010 7:10

Immer wieder wird versucht, bestimmte Mitglieder des RPA (Rechnungsprüfungsausschuss)  als “Nestbeschmutzer” darzustellen, die mit ihrer “Kampagne” ( gemeint sind damit die Rechnungsprüfungsberichte) nichts anderes im Sinn hätten, als die KZV zu zerstören – aus kritischen Kollegen sollen also Täter gemacht werden. Ihre Diffamierung als  Moralapostel und Musterdemokraten hat das sehr durchsichtige Ziel, sie in der Kollegenschaft zu verunglimpfen und bei Wahlen als nicht wählbar zu stigmatisieren.

Aber: Nicht diejenigen schaden der KZV, die die Misstände benennen, sondern diejenigen, die sie zu verantworten haben.  Alle Mitglieder des RPA, die sich für eine rückhaltlose Aufklärung der Vorgänge in der KZV einsetzen, tun dies, um die KZV zu erhalten und zu dem zu machen, was sie war oder besser was sie sein könnte.

Mindestens so beunruhigend wie das Ausmaß der seit Jahren in diversen Rechnungsprüfungsberichten aufgelisteten  Misstände  ist das  Wegschauen, Verschweigen und Bagatellisieren in  der die  Selbstverwaltung   kontrollierenden  Vertreterversammlung der KZV. Die unzulässige  Akzeptanz eines  beschönigenden „RPA –Minderheitsberichtes“ als  Abstimmungsgrundlage für die erneute Entlastung  des KZV- Vorstandes in der VV vom 15.02.2010 ist  hierfür ein erneutes exemplarisches Beispiel.

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Pro und Contra “heimliches Filmen in der Arztpraxis” ein Streitgepräch

Tuesday, 16. March 2010 7:58

Bereits im Sommer letzten Jahres hatte eine Eilentscheidung des Landgerichts Düsseldorf (nicht nur in Arztkreisen) für Aufsehen gesorgt; der Hintergrund: Das Landgericht hatte dem Fernsehsender RTL das heimliche Filmen in einer Arztpraxis einstweilen untersagt (LG Düsseldorf, Urteil vom 02.09.2009 – Az. 12 O 273/09). (hier weiterlesen) [...]

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wenn man nichts weiß muss man alles glauben

Wednesday, 10. March 2010 7:40

zum Beispiel das, was die Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in  der KZV  Berlin  im Mitteilungsblatt der Berliner Zahnärzte  (MBZ 3/2010 Seite 13) über die Vertreterversammlung der KZV vom 15.02.2010 zu berichten hatte.

In diesem Zusammenhang muss deutlich hervorgehoben werden, dass die “Autorin” des Artikels nach eigenem Bekunden  als Abteilungsleiterin mit dem Verfassen dieser Berichte ” in keiner Weise eine Wertung oder eigenen Meinung in schriftlicher oder mündlicher Form” abgibt. Sie stellt nur “die Mittel nicht die Inhalte für die Verbreitung hinsichtlich einer internen oder externen Öffentlichkeit zur Verfügung.” (Quelle: Briefwechsel mit der Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der KZV vom 03.11.2009)

Bliebe zu klären, wer ihr  die Inhalte ins Ohr flüstert und warum der oder die Einflüsterer den Artikel nicht mit eigenem Namen absegnen.

Die Abteilung für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit in der KZV sollte neu gegliedert werden.  Die Unterabteilungen “Ghostwriting” und “KZV Wahlkampf” sollten offiziell eingerichtet und auch so benannt werden.  Eine ausreichende Anzahl von – mit hauptamtlichem Presseausweis ausgestatteten  – Journalisten  für die Leitung der  Abteilungen stehen in der KZV Berlin seit Jahren zur Verfügung.

Wenn Sie mehr zum Thema  “Einsparpotential in der KZV Berlin” wissen möchten, bitten Sie den Vorstand der KZV um Überlassung der Berichte des Rechnungsprüfungsausschusses für die  Jahre 2003/2005-2007.  Aber achten Sie darauf, dass Ihnen für das Jahr 2007 nicht nur ein sog. “Minderheitenbericht” vorgelegt wird.

Nein, auf den Internetseiten der KZV werden Sie diese Berichte  nicht finden. Das wäre dann doch ein bisschen zuviel an Transparenz.

Dr. H. Dohmeier-de Haan

Thema: Allgemein, KZV | Kommentare (2) | Autor: Dr. Dohmeier

„Grenzgang Psyche – psychosomatische Erkrankungen in der Zahnarztpraxis “Fortbildung für Zahnärzte am 24.04.2010 in Frankfurt

Monday, 8. March 2010 19:12

Grenzgang Psyche -
Fortbildung für Zahnärzte am 24.04.2010 in Frankfurt
Köln, den 12.02.2010 – Im Rahmen der gemeinsamen Frühjahrstagung der Zahnärzteverbände Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) und Vereinigung Demokratische Zahnmedizin (VDZM) am 24. April 2010 in Frankfurt am Main wird nach einer gesundheitspolitischen Veranstaltung am Vormittag eine Fortbildung zu dem hochaktuellen Thema „Grenzgang Psyche – psychosomatische Erkrankungen in der Zahnarztpraxis” angeboten. hier bitte weiterlesen [...]

Thema: Allgemein, Fortbildung | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

„Wenn uns ein Versicherter anruft und einen guten Arzt sucht, nennen wir ihm mehrere Adressen.

Saturday, 6. March 2010 17:52

money

Oder Sie greifen zum Berliner Kurier

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier