Beiträge vom December, 2009

Da rollt noch was

Tuesday, 29. December 2009 20:23

Bei Handelsblatt.com entdeckt:

Banken

Neue Welle von Kreditausfällen droht

http://www.handelsblatt.com/;2505210

siehe auch

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/die-apobank-braucht-eine-bad-bank;2449854

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/problempapiere-genossenschaftsbanken-stuetzen-die-apobank-erneut;2491385

Thema: Allgemein, Versorgungswerk | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Rechnungszinssatz von 3 % wird wie in 2008 vermutlich auch im Jahr 2009 nicht erreicht

Tuesday, 29. December 2009 20:09

Auszug aus dem Kurzbericht der Geschäftsführung des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin über die Vertreterversammlung am 28. November 2009

Am 28. November 2009 fand die Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin (VZB) in den Räumen des Versorgungswerkes, Rheinbabenallee 12, 14199 Berlin statt.

(…)Im Ausblick auf die Kalenderjahre 2009 sowie 2010 wurde seitens der Vertreter (?) des Versorgungswerkes ausgeführt, dass das Jahr 2009 mindestens so schwierig gewesen sei wie das Kalenderjahr 2008, im Jahr 2009 nach aktuellem Stand der Rechnungszins erreichbar ist unter Berücksichtigung der noch offenen Fragestellung, inwieweit die Beteiligungen in amerikanischen Immobilien in Toplagen bewertungsseitig zu Einschnitten führen könnten. (…)

Thema: Allgemein, Versorgungswerk | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Offener Brief

Wednesday, 23. December 2009 12:06

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Sie den „Geschäftsbericht und Lagebericht“ des Versorgungswerks zum Jahresabschluss 2008 im Internet gelesen? Nein?

Dann tun Sie es bitte jetzt, denn es geht dabei um Ihre Altersversorgung!

Ich möchte Sie nur auf zwei Sätze auf Seite 12 des Lageberichts – von einem Geschäftsbericht kann man nicht sprechen, da entgegen der bisherigen Übung erstmals weder die Bilanz mit Anhang noch die Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2008 im Internet veröffentlicht worden sind – aufmerksam machen.

„Das Vermögen war daher im Berichtszeitraum unter Wahrung einer angemessenen Mischung und Streuung mit einer Bruttoverzinsung von 4,52 % bzw. einer Nettoverzinsung von 0,05 % angelegt.“

„Wie oben dargestellt ist in 2008 das Erreichen der notwendigen Verzinsung, die zur Sicherstellung der Versorgungsansprüche erwirtschaftet werden muss, nicht gelungen.“

Auf gut Deutsch: Ihre Versorgungsansprüche sind nicht sichergestellt, weil die dafür notwendige Verzinsung der Kapitalanlagen im Jahr 2008 wieder nicht erreicht worden ist.

Statt eines Kommentars verweise ich auf die Aussage des damaligen Versicherungsmathematikers, Herrn Knecht, aus dem Protokoll der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer vom 20. Juni 2002, in der es um die Absenkung der Rentenanwartschaften um 16 % ging.

„Herr Bolstorff fragt, ob es nicht sinnvoll wäre eine Absenkung von 16 % vorzunehmen, um die Chance zu erhalten, einen „Puffer“ aufzubauen. Herr Knecht stellt klar, dass die Senkung von 15 % lediglich die gegenwärtige Lücke schließen würde. Sofern wieder ein Jahr vergeht, in dem der Rechnungszinsfuß nicht erwirtschaftet werden kann, stehe man erneut vor dem Problem.“

Ist es da nicht tröstlich, dass die Verantwortlichen in unserem Versorgungswerk nach dem wiederholten Eingeständnis ihres Versagens bei solchen Zahlen einen „kühlen Kopf und eine ruhige Hand in der Vermögensanlage“ bewahren wollen, um auch in Zukunft den „Widrigkeiten der Kapitalmärkte zu trotzen“?

Sollten wir unter solchen Umständen nicht lieber doch einen echten Neuanfang wagen?

Wie sagte doch schon Konrad Adenauer:

„Man darf niemals ‘zu spät’ sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.“

Vielleicht denken Sie über die Feiertage einmal darüber nach.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und kommen Sie gut in das neue Jahr

Ihr Dr. H. Dohmeier-de Haan

(Mitglied der Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin

Buz aktuell 2009 12

Thema: Allgemein, Versorgungswerk | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Keine Frohe Botschaft. Der Geschäftsbericht des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin

Sunday, 20. December 2009 19:24

Bitte sorgfältig lesen. Es ist schließlich Ihre Altersversorgung.

(…) Das Vermögen war daher im Berichtszeitraum (2008) unter Wahrung einer angemessenen Mischung und Streuung mit einer Bruttoverzinsung von 4,52 % bzw. einer Effektivverzinsung von 0,05 % angelegt.(…)

(…)Im Rahmen der Umstellung und der damit verbundenen Komplettbewertung des Bestandes waren bereits im Jahresabschluss 2008 insbesondere im Bereich der Spezialimmobilien wie Hotel und Altenheim Rückstellungen für zu erwartende Abschreibungen bei Einbringung in den Immobilienspezialfonds vorzunehmen, die das Kapitalanlageergebnis nach Kosten und Abschreibungen aus dem Kalenderjahr 2008 gegen Null reduzieren.(…)

Geschäftsbericht des Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin für das Jahr 2008

Die Ergebnisse anderer Versorgungswerke im Berichtsjahr 2008 (eine zufällige Auswahl):

(…)Die Nettorendite betrug nach geplanter Abschreibung und Aufwendungen für Grundvermögen für die Bestandsimmobilie sowie Abschreibungen auf drei Immobilienspezialfonds im Ge­schäftsjahr 2008 4,28 %.

Bei einer Berechnung der Effektivverzinsung der Kapitalanlagen des Versorgungswerkes nach der Verbandsformel für Lebensversicherungsunternehmen (nicht periodengerechte Ermittlung des Kapitaleinsatzes) ergeben sich für das Geschäftsjahr 2008 eine Brutto-Verzinsung von 4,37 % und eine Netto-Rendite von 4,24 %.

Versorgungswerk der Landesapothekenkammer Hessen

(…)Das Versorgungswerk erzielte Erträge aus den Kapitalanlagen in Höhe von 754 T€ (Vorj. 509 T€) und erreichte damit eine nach der Verbandsformel des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) errechnete Nettorendite in Höhe von 4,07 % (…).

Versorgungswerk der Psychotherapeutenkammer
im Land Nordrhein-Westfalen

Eine berechtigte Frage -  die aber kaum beantwortet werden dürfte:

Wie geht`s uns denn so ?

Thema: Allgemein, Versorgungswerk | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Gegendarstellung: Das gemeinsame Rundschreiben der Zahnärztekammer Berlin und der KZV Berlin

Sunday, 13. December 2009 21:51

Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,

leider habe ich nicht die Möglichkeit, wie Herr Dr. Schmiedel und Herr Dr. Husemann auf Kosten der ZÄK oder KZV mal eben ein Rundschreiben an wirklich alle zahnärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen zu versenden.

Deshalb haben vermutlich die meisten der angeschriebenen Kollegen den Sinn dieses oben genannten Rundschreibens nicht einordnen können, denn nur sehr wenige haben mein ausschließlich per Internet verschicktes Einladungsschreiben zur einem Fortbildungstag für das QM – Navi erhalten.

Ich hätte mich zwar sehr darüber gefreut, wenn mein Schreiben allgemein in den Praxen und im Internet (wie behauptet) verbreitet worden wäre, aber leider war es nicht so.

Ich freue mich allerdings sehr über die unverhoffte Popularität, die ich mit dem KZV/ZÄK- Rundschreiben erlangt habe.Ja, ich bin stellvertretener Vorsitzender des DAZ (Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde e.V.) und Mitglied des Vorstandes von BUZ (Berlins Unabhängigen Zahnärzten e. V).Und ich habe die Absicht im kommenden Jahr wieder für diese Listen als Vertreter zur Vertreterversammlung der KZV – Berlin zu kandidieren. Der Wahlkampf ist also offensichtlich eröffnet.

Nur würde ich mir wünschen, dass die konkurierenden Parteien glaubwürdig, fair und kollegial miteinander umgehen würden.Aus diesem Grunde sehe ich mich auch förmlich gezwungen zum o. a. Rundschreiben eine Gegendarstellung und einen Kommentar abzugeben.

Das QM – Modell der KZV und ZÄK ist nicht kostenfrei und leider eines der schlechtesten Programme aller KZV`en im Bundesgebiet, aber es war das erste. Alle Kollegen haben das Programm über ihre Körperschaftsbeiträge bezahlt und bezahlen es weiterhin. Der Verweis auf “Kostenfreiheit” ist analog zu der Überflüssigkeit von Kraftwerken, da der Strom doch aus der Steckdose kommt.

Das Programm hat bisher weit über 100.000 € gekostet und verursacht weitere Kosten. ZÄK und KZV verheimlichen die sehr aufwendigen Personalkosten im organisatorischen Bereich und auch die zusätzlichen Kosten im Rahmen des BUS- Dienstes. Nebenbei bemerkt sind die Ausarbeitungen des BUS-Dienstes von unvergleichlich besserer Qualität als der Kock&Voeste-Kram. Warum hat kein anderer KZV-Bereich diese Programm übernommen, obwohl es so schnell zur Verfügung gestanden hat?

Alle notwendigen CD- Anwenderlehrgänge verursachen weitere Kosten für die einzelne Praxis. Hie ist anzumerken, dass die Kosten für den vergleichbaren Anwenderkurs des QM-Navis EUR 221,- (incl. Handbuch) betragen, was weniger ist als die Kurse der KZV. Der von uns beworbene Kurs ist ein ganztägiges Intensivseminar.
Nach Auffassung der ZÄK und der KZV sind Programme und Initiativen also kostenfrei, wenn Beiträge und Verwaltungskosten durch diese Maßnahmen nicht erhöht werden müssen. Gestatten Sie mir hier die Bemerkung: ” Dieses Argument ist geradezu lächerlich”.
Das QM – Navi ist kein Projekt des DAZ oder von BUZ. Das konnten Sie der Einladung
damals eindeutig entnehmen. – Danke für die Blumen.  Es ist richtig, dass das Intensivschulungsprogramm von QM – Navi teuer ist.  Aber Qualität zahlt sich aus. Ich selber habe diesen Betrag investiert, und ich bin der Ansicht, dass sich damit dann das Qualitätsmanagement auch auszahlen wird.

Mit freundlichen Grüßen zum Weihnachtsfest und Neuen Jahr !

Dr. Peter Nachtweh

QM-Navi Kalkulation der Firma Christoph Jäger

http://www.der-qmberater.de/

Thema: Allgemein, Fortbildung, KZV, Zahnärztekammer | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier