Aus dem Berliner Sumpf oder wie die zahnärztliche Selbstverwaltung sich selbst abschafft
Tuesday, 31. March 2009 18:15
Berliner KZV-Vorstand betreibt die De-facto-Abschaffung des Rechnungsprüfungsausschusses
- Die neueste Idee: die Vertreterversammlung soll so schnell wie möglich eine Rechnungsprüfungsordnung beschließen. Diese soll das “Akteneinsichtsrecht” des Ausschusses weitgehend von der Entscheidung desselben Vorstandes abhängig machen, dessen Tätigkeit die Vertreterversammlung nach unserer Satzung zu überwachen hat! Der Vorstand soll befugt sein, das im Sozialgesetzbuch gesetzlich festgeschriebene “Akteneinsichtsrecht” zu verweigern.
Berliner Versorgungswerk betreibt die De-facto-Abschaffung der Vertreterversammlung
- Der neueste Skandal: In der letzten Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin bestreiten der Geschäftsführer und eine Mehrheit des Verwaltungsausschusses eine Informationspflicht gegenüber den gewählten Vertretern. Über den Stand bzw. über die Ergebnisse der Ermittlungen gegen ein ehemaliges Mitglied des Verwaltungsausschusses wurden nur die Mitglieder des Verwaltungsausschusses sowie des Aufsichtsausschusses in Kenntnis gesetzt. Offensichtlich glaubt man so, das Ausmaß eines sich abzeichnenden erneuten Schadens für alle Kolleginnen und Kollegen möglichst lange unter der Decke halten zu können. Die Hinweise weniger Vertreter, dass dieses nicht satzungskonforme Verhalten dem Versorgungswerk nur noch größeren Schaden zufügt, werden schlicht ignoriert.
Vorstand der Berliner Zahnärztekammer betreibt die De-facto-Abschaffung der Delegiertenversammlung
- Die neueste Dummheit: Mit der Erstellung eines Protokolls, dass in entscheidenden Passagen nichts mit dem Ablauf der letzten Delegiertenversammlung zu tun hat, demonstrieren der Präsident und der Vizepräsident ihre Geringschätzung für die von den Kolleginnen und Kollegen gewählten Delegierten.
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier
