Beiträge vom February, 2009

Beim Verband der Zahnärzte von Berlin ist mal wieder Märchenstunde

Wednesday, 18. February 2009 11:21

Wenn der Verband der Zahnärzte von Berlin die Kolleginnen und Kollegen   über Neues aus der KZV informiert, klingt das so:

Wichtige VV der KZV Berlin verlegt !

Mit persönlichen oder vorgeschobenen Argumenten von Vertretern der BUZ und der Freien Liste, hier auch mit gerichtlichen Androhungen, wurde mit fadenscheinigen Argumenten eine Verlegung der VV der KZV vom 16.02. auf den 16.03. erreicht.
Damit kann auch die für alle Kollegen wichtige Neubesetzung des Schiedsamtes, welches die Honorare der Berliner Zahnärzteschaft regelt, nicht durchgeführt werden.
Es muss festgestellt werden, dass einige Oppositionskreise wieder nur die Beschäftigung mit sich selbst im Auge haben. Die Belange der Kollegenschaft scheint diesen Vertretern nicht besonders im Herzen zu liegen.
Der wahre Verweigerungsgrund scheint auch ein anderer zu sein! Der zugesagte Bericht des von der Opposition besetzten RPA’s für das Jahr 2006 (!) liegt wahrscheinlich immer noch nicht vor. Das wird wohl der Hauptgrund sein, warum die Verlegung angestrebt wurde. So sollte der Bericht doch seit Wochen fertig sein!
Zu leiden hat dies die Berliner Kollegenschaft. Das Schiedsamt ist eine politische Besetzung, der RPA eine Innenbesetzung der KZV mit eigenen Vertragszahnärzten.

Tatsache ist:

  1. Der Termin für eine  notwendige Neuwahl der Mitglieder des Landesschiedsamtes  ist seit vier Jahren bekannt. Es ist nicht das Versäumnis der Vertreter oder gar des Rechnungsprüfungsausschusses, dass die Neuwahl der Ausschussmitglieder  nicht rechtzeitig erfolgt.

  2. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat seinen (vorläufigen) Bericht erstellt. Er wäre – wie zugesagt-  am 16.02.2009  in der Lage gewesen, der Vertreterversammlung zu berichten.  Allerdings fehlt ihm nach wie vor der Geschäftsbericht des Vorstandes der KZV für das Jahr 2006.

  3. Der Vorstand ist per Satzung bzw.  Geschäftsordnung  zur Abgabe eines Geschäfts-und Lageberichtes  gegenüber der Vertreterversammlung verpflichtet.

  4. Eine zuletzt am 02.02.2009 an den Vorstand gerichtete  Bitte, dem RPA den Geschäftsbericht 2006  zur Verfügung zu stellen, blieb bis heute unbeantwortet.

  5. Die Empfehlungen des RPA hängen, wie bekannt, von der Kenntnis gerade auch des Geschäftsberichts ab.

weitere Hintergrundinformationen lesen Sie bitte hier

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

KZV Vertreterversammlung vom 16.02.2009 abgesagt

Sunday, 15. February 2009 15:00

Wegen nicht fristgerechter Einberufung fällt die Vertreterversammlung der KZV Berlin am 16.02.2009 aus.

Nachdem in einem Schreiben an die Vorsitzende der Vertreterversammlung von einigen Kollegen darauf hingewiesen worden war, dass die Einberufung der Vertreterversammlung nicht satzungskonform erfolgt ist und auch der daraufhin erfolgten Begründung für eine außerordentliche VV am gleichen Tag widersprochen wurde, ist nunmehr – unter dem sehr durchsichtigen Hinweis auf ein angebliches Versäumnis des Rechnungsprüfungsausschusses – die VV auf den 23.03.09 verlegt worden.

Einladung und Tagesordnung

Briefwechsel mit VV Vorsitz

Thema: Allgemein, KZV | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Der erste Bericht eines neu gewählten Delegierten

Friday, 6. February 2009 15:09

http://www.gpz-in-berlin.de/ein-wolf-im-schafspelz/

Thema: Allgemein, Zahnärztekammer | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Verband der Zahnärzte und Freier Verband einigen sich auf Dr. Schmiedel

Wednesday, 4. February 2009 1:00

Bei der Neuwahl des Kammervorstandes der Berliner Zahnärzte am 29.01.2009 waren die beiden Berliner “Traditionsverbände” (Verband der Zahnärzte von Berlin und Freier Verband) nicht in der Lage der Delegiertenversammlung einen mehrheitsfähiger Kandidaten aus den eigenen Reihen zu präsentieren.
So gelang es Dr. Wolfgang Schmiedel trotz erheblicher Stimmenverluste seiner Wahlliste, sich erneut zum Präsidenten der Berliner Zahnärztekammer wählen zu lassen.
In ihren Stellungnahmen begründeten die Listenführer von BUZ, IUZB und Fraktion Gesundheit Ihre Ablehnung einer neuerlichen Kandidatur von Dr. Schmiedel.
Mit deutlichen Unterschieden bei den Wahlergebnissen der anderen Vorstandsmitglieder, zeigten die Delegierten der “Opposition” ihre Bereitschaft sich an sachlichen Erfahrungen und Erwartungen mit bzw. an den Kandidaten zu orientieren.
Wie sehr dagegen berufspolitisches Blockdenken das Handeln auf der Seite des Verbandes der Zahnärzte von Berlin und des Freien Verbandes bestimmt, erwies sich im Lauf der Befragung und Wahl des für das Schlichtungs- und Gutachterwesen vorgeschlagenen Kandidaten Dr. Kuhn.
Aus dem Kreis der Delegiertenversammlung vorgetragene Erfahrungen liessen bei vielen Delegierten erhebliche Bedenken an einer kollegialen, vorurteilsfreien und unparteiischen Ausübung des Amtes durch Dr. Kuhn aufkommen. Eine Mehrheit der Delegierten verwarf diese Bedenken und bestätigten Dr. Kuhn in seinem Amt.
Anlässlich der den Abend abschließenden Wahl der Mitglieder des Haushalt- und Rechnungsprüfungsausschusses wurde deutlich, dass einfachste parlamentarisch-demokratische Gepflogenheiten, wie die Opposition bei der Kontrolle der Körperschaft zu beteiligen, von der Mehrheit der Delegiertenversammlung nicht mehr anerkannt werden. Das kein Vorstandsmitglied in dieser Angelegenheit korrigierend das Wort ergriff, ist ein bemerkenswerter Umstand.
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass vor der Wahl des Präsidenten eine Mehrheit der Delegierten beschlossen hatte, die Aufwandsentschädigung der sieben Vorstandsmitglieder um jeweils € 300.- pro Monat (Gesamtkosten ca. € 25000.- pro Jahr) zu erhöhen, musste jeder Beobachter der Versammlung es als Hohn empfinden, dass die Notwendigkeit der Verkleinerung des Ausschusses mit haushälterischen Mehrkosten von max. € 300.- pro Jahr begründet wurde. Ein Ausschuss mit nur noch drei Mitgliedern hat halt leider keinen Platz für ein Mitglied aus den „Oppositionsverbänden“.
Die in diesem Zusammenhang gefallene Anmerkung, dass im Gegensatz zu anderen Zahnärztekammern für die Anwesenheit des Vorstandes in Berlin neben den monatlichen Bezügen am Mittwoch (!) ja keine Sitzungsgelder geltend gemacht werden, war ebenfalls keine Sternstunde dieser gegen Mitternacht beendeten konstituierenden Delegiertenversammlung.

http://www.zaek-berlin.de/

http://www.iuzb.org/wordpress/

Thema: Allgemein, Fortbildung, Versorgungswerk, Zahnärztekammer | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier