Beiträge vom February, 2007

Wahlwiderspruch abgewiesen! Auszug des Schreibens des Wahlausschusses

Tuesday, 13. February 2007 23:06

(…)Sehr geehrter Herr …

auf Ihren (…)Widerspruch teile ich Ihnen nach Beratung im Namen des Wahlausschusses mit:

Die Wertung der am Montag, 04. Dezember 2006, eingegangenen 71 Wahlbriefe war entsprechend dem Rechtsgedanken der §§ 173 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO); 222 1 Zivilprozeßordnung (ZPO) und 193 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gerechtfertigt, da ein Eingang dieser Briefe bei der Zahnärztekammer Berlin bereits am Sonntag, dem 03. Dezember 2006, nur deshalb nicht möglich war, weil die Deutsche Post Sendungen sonntags nicht zustellt und – mangels Öffnung des Gebäudes der Zahnärztekammer Berlin – auch nicht zustellen konnte.

Ich weise daher Ihren Widerspruch zurück.

Rechtsmittelbelehrung

(…)

Thema: Zahnärztekammer | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Presseerklärung der IUZB vom 29.1.2007

Thursday, 8. February 2007 1:56

„Klinik-Leiter” in Doppelfunktion

Mit Beschluss vom 17. Januar 2007 hat der Berufungsausschuss für Zahnärzte in Berlin die Ermächtigung zur Durchführung des zahnärztlichen Notfalldienstes für das Vivantes Klinikum am Friedrichshain aufgehoben. [...]

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier

Bericht von der konstituierenden Delegiertenversammlung

Saturday, 3. February 2007 18:47

Bericht von der Delegiertenversammlung am 1.2.2007

Auf der konstituierenden Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin vom 01.02.2007 ist Herr Dr. Wolfgang Schmiedel erneut mit 27 Stimmen zum Präsidenten gewählt worden.

Der vom Kollegen Dr. Peter Nachtweh (BUZ) als Gegenkandidat vorgeschlagene Kollege Dr. Heiner Schleithoff ( Fraktion Gesundheit ) erhielt 19 Stimmen.

Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden gewählt:

Karsten Geist (Freier Verband), Dr. Lore Gewehr (Frauenliste), Ingmar Dobberstein (Freier Verband), Dr. Karsten Heegewaldt (Verband der Zahnärzte), Dr. Helmut Kesler (Verband der Zahnärzte), Dr. Dietmar Kuhn (Verband der Zahnärzte).

Der vor der Vorstandswahl von Herrn Dr. Kopp eingebrachte Antrag, die Entschädigungszahlungen für die Referatsleiter von Euro 1500.- auf Euro 2000.- zu erhöhen, stieß in der Versammlung mehrheitlich auf Empörung und Ablehnung.

Herr Dr. Kopp sah sich schließlich gezwungen, von einer Abstimmung über seinen eigenen Antrages Abstand zu nehmen.

Es bleibt abzuwarten, ob dieser Antrag nun nach der Wahl wieder auf die Tagesordnung kommen wird.

Die Verabschiedung des Kollegen Troester nach vielen Jahren berufspolitischen Engagements in der Zahnärztekammer Berlin fand den anerkennenden Applaus aller Delegierten. Dagegen geriet die „Danksagung“ des Präsidenten für den ehemaligen Vizepräsidenten, Herrn Dr. Gromball, zu einer Floskel, die der Präsident den Beteiligten hätte ersparen können.

Als ein Vehikel zur Verbesserung persönlicher Wahlchancen muß nach der Wahl auch die Gründung der sog. „Frauenliste“ von Frau Dr. Gewehr angesehen werden. Ihr Wiedereintritt in den Kammervorstand macht die von ihr im Wahlkampf geäußerte heftige Kritik am früheren Vorstand unter der Führung des Kollegen Schmiedel weitestgehend wertlos.

Dass der vor Wochen als möglicher Kandidat für das Präsidentenamt vom Verband der Zahnärzte in die Diskussion gebrachte Herr Prof. Dr. Lange auf seine Wahl als Mitglied der DV für den Verband verzichtete und stattdessen nunmehr als benannter Vertreter der Universität in die Delegiertenversammlung zurückkehrt, ist als wahltaktischer Schachzug mit Aufmerksamkeit registriert worden.
Ob Herr Prof. Dr. Lange sich bis zur konstituierenden Sitzung der Zustimmung seiner zahnärztlichen Universitätskollegen für dieses Ehrenamt versichert hat, ist nicht bekannt. Entgegen seiner wiederholten Ankündigung, ein Repräsentant aller Berliner Zahnärzte sein zu wollen, hat Herr Dr. Schmiedel mit den von ihm vorgeschlagenen und dann auch durchgesetzten Kandidaten dokumentiert, dass ihm trotz aller gegenteiligen Beteuerungen auch weiterhin nicht an einer verbandsübergreifenden Zusammenarbeit gelegen ist.

Ein unter dem Tagesordnungspunkt “Verschiedenes” eingebrachter Eilantrag, den durch das plötzliche Ausscheiden des Kollegen Janowski vakant gewordenen Posten im Verwaltungsausschuss des Versorgungswerkes durch eine Nachwahl neu zu besetzen, wurde von ihm heftig bekämpft und schließlich von der Mehrheit der Delegierten abgelehnt.

Bereits in seinem Bericht hatte der Präsident es vermieden, sich zu den unerquicklichen und misslichen Vorgängen im Versorgungswerk inhaltlich zu äußern.

Die Chance, mit der Unterstützung einer Kandidatur des Kollegen Kampmann für die Nachfolge des Kollegen Janowski ein erstes Zeichen für mehr Transparenz, Kompetenz und Kooperationsbereitschaft zu setzen, hat er nicht wahrgenommen.

Dass die diesjährige Kammerwahl bereits vor der konstituierenden Delegiertenversammlung als ungültig angefochten worden ist, hielt er keiner Erwähnung für wert.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Dr. H. Dohmeier-de Haan

Thema: Zahnärztekammer | Kommentare (0) | Autor: Dr. Dohmeier