Der Kollege Pochhammer braucht eine neue Waage – die Berliner Zahnärzte einen neuen KZV-Vorstand

Kostenexplosion in der KZV

In dem MBZ Editorial Wir sind schlank behauptet der Kollege Pochhammer, dass der derzeitige KZV Vorstand die Verwaltungskosten ständig senken konnte. Das stimmt so nicht. Lesen Sie dazu die realen Zahlen.

Im Prüfbericht der Bundes-KZV für das Jahr 2002 ist ein Beitragssatz von 1,5% vermerkt. Dies ergab einen   Beitragseingang von 7.861.206,05 €. In 2001 waren es 7.862.524 €.

Zu dieser Zeit war der Kollege Husemann 1. Vorsitzender und der Kollege Pochhammer bereits 2. Vorsitzender der KZV Berlin.

In der Zeit ihrer “Regentschaft” stieg der Beitragssatz kontinuierlich an.

Im Prüfbericht der Bundes-KZV für das Jahr 2008 beträgt der Beitragssatz, welcher bis zum heutigen Tage Gültigkeit hat, 1,905%+0,055% Sonderumlage = 1,96% was einem Beitragsvolumen von 9.646.801,44 € entspricht. Davon entfallen jährlich ca. 250.000€ für die “Sonderumlage” Ausfall HVM Jahre 1997-1999.

Demnach kostet die Kollegenschaft die KZV heute durch die wirtschaftliche Führung der Kollegen Pochammer und Husemann rund 1,8 Mio € mehr als noch im Jahre 2002!

Das ist keine Erfolgsgeschichte im Sinne der Gesamtkollegenschaft.

Das sind Gelder die in den Praxen fehlen.

Am Ende bleiben immer noch rund 1,5 Mio Mehrkosten zu 2002, was einer Steigerung um ca. 20% gegenüber dem Jahre 2002 entspricht – wohlgemerkt – hier sind die Kosten HVM 1997-1999 schon herausgerechnet.

A. Klutke

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Täuschte der KZV Vorstand die Vertreterversammlung ?

Schreiben an den Vorsitzenden der KZV Berlin

Sehr geehrte Herr Husemann,
in der Vertreterversammlung vom 07.06. haben Sie mir und den Kollegen Klutke und Gneist vorgeworfen, gegenüber dem LKA falsche bzw. unwahre Angaben gemacht zu haben. In diesem Zusammenhang zitierten Sie aus einem Protokoll des LKA Berlin. Den genauen Wortlaut des Protokolls haben Sie der Vertreterversammlung nicht zur Kenntnis gebracht. In der Versammlung hatte ich Sie um Überlassung einer Kopie dieses Protokolls gebeten. Dies hatten Sie zugesagt. Bis heute habe ich die Unterlagen von Ihnen nicht erhalten. Ich erwarte die Übersendung der Unterlagen bis zum 30.06.2010.
Berlin 23.06.2010
gez.
Dohmeier-de Haan

E-mail der KZV Berlin

Betreff: Ihr Schreiben vom 23.06.2010
Von: T. V.@kzv-berlin.de>
Datum: Thu, 24 Jim 2010 11:28:08 +0200
An: drdohmeier@onlinehome.de

Sehr geehrter Herr Dr. Dohmeier-de Haan,
mit Ihrem Schreiben vom 23.06.2010 weisen Sie auf die Zusage von Herrn Dr. Pochhammer in der VV am 07.06.2010 hin.
Herr Dr. Pochhammer hatte den Vertretern die Überlassung einer Kopie des Einstellungsbescheides der Staatsanwaltschaft zugesagt, aus dem er auch zitiert hatte.
Insgesamt hatten sich 8 Mitglieder der VV gemeldet (inkl. der beiden Vorsitzenden).
Den Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft – gerichtet an RA U. Jahn – habe ich am 10./ 11.06.2010 versandt.
Sollten Sie ihn nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte noch einmal kurz bei mir. Mit freundlichen Grüßen
i. A. V. KZV Berlin

E-mail an die KZV Berlin

Sehr geehrter Herr Husemann,

in meinem am 23. Juni.2010 Frau V. überreichten Schreiben hatte ich Sie an Ihre in der VV gegebene Zusage erinnert, mir das Protokoll des LKA zu überlassen, aus dem Sie in der Vertreterversammlung am 07. Juni.2010 selektiv zitiert hatten. In der Vertreterversammlung wollten Sie damit belegen, dass die Kollegen Klutke, Gneist und auch ich dem Beamten des LKA gegenüber falsche bzw. unwahre Angaben gemacht hätten.
Natürlich erinnern Sie sich an diesen Vorgang und Ihre danach erteilte Zusage noch genau.
Als ich nämlich nach Beendigung der Vertreterversammlung meine Bitte wiederholte, mir das Protokoll des LKA möglichst schnell zukommen zu lassen, kommentierten Sie dies mit Bemerkungen und Drohungen, die Ihnen heute peinlich sein mögen; vergessen haben Sie sie bestimmt nicht.
Sie können Ihre Zusage nicht einfach dadurch widerrufen, dass Sie Frau V. ausweichende Antworten schreiben lassen, die einen ganz anderen Sachverhalt betreffen. Wenn Sie Ihre Zusage jetzt widerrufen möchten, tun sie das bitte auch gegenüber den anderen Vertretern in der Vertreterversammlung. Auch sie haben ein Recht darauf zu erfahren, ob Sie Ihr Wort halten.
Ich erwarte daher keine weiteren Ablenkungsmanöver, sondern den zeitnahen Eingang der von Ihnen zugesagten Kopie des LKA Protokolls
Mit freundlichen Grüßen Dr. H. Dohmeier-de Haan

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Aus der Traumfabrik oder: Traumfabrik vor dem Aus

In der Berliner Zahnärztezeitung, der Hauspostille des Verbandes der Zahnärzte von Berlin, hat der Direktor des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Berlin, Ralf Wohltmann, unter der Überschrift “Haben Sie das vom VZB gehört??” einen Leitartikel veröffentlicht, selbstverständlich ohne damit für irgendwen Wahlkampf zu machen. Wahlkampf machen immer nur die Anderen.
Er dagegen informiert im Kampfblatt des Berliner Verbandes alle Mitglieder sachlich.
Zum Beispiel so:

“Das VZB nähert sich seinem 65. Geburtstag und kann auf eine Erfolgsgeschichte nicht nur zurück- sondern insbesondere auch voranblicken.

Erfolgsgeschichte in der Zukunft! Wenn das kein Wahlversprechen ist!

Damit diese Wahlversprechen geglaubt wird, muss er erstmal die Vergangenheit schönen: Das tut er mit Vergleichen aus dem Bereich der Medizin: In den Jahren 2000 und 2002 habe das Versorgungswerk einen Schnupfen gehabt, und davor eine Grippe.

Irgendwie scheint der Direktor dabei vergessen zu haben, warum damals eine Notoperation mit der 16 % igen Kürzung Ihrer Rentenanwartschaften vorgenommen werden musste. Haben Sie schon einmal davon gehört, dass bei Schnupfen eine Notoperation indiziert ist? Vielleicht sollte er mal ausrechnen, wie viele Medikamente gegen Schnupfen Sie davon hätten kaufen können, wenn Ihre Rente nicht um 16 % gekürzt würde.

Drei Mal dürfen Sie raten, worin das Fazit seines Artikels besteht: in einer Wahlkampf-strategie, die schon seit Adenauer bekannt ist: der Angstmache.
Das System sei gefährdet, wenn die Anderen nicht begriffen, dass sie “uns” nicht in der Öffentlichkeit kritisieren dürfen. Dann könnte das Versorgungswerk von der Politik oder anderen interessierten Kreisen geschluckt und Sie in die gesetzliche Rentenversicherung gezwungen werden! Welch Horrorfilm!

Fakt ist aber, dass das Versorgungswerk sein Finanzierungssystem gerade umgestellt hat, was sein Direktor so verbrämt: Das modifizierte Anwartschaftsverfahren bedeute letztlich das Gleiche wie das Anwartschaftsverfahren – unter Berücksichtigung eines Teils des so genannten ewigen Neuzugangs.

Fakt ist auch, dass der vom Versorgungswerk ins Internet gestellte Anwartschaftsrechner unverbindlich ist, was sein Direktor hier bestätigt, aber bei der Gebrauchsanweisung für den Anwartschaftsrechners im Internet zu erklären unterlassen hat.

Fakt ist: Die Behauptung, dass es dem Versorgungswerk gut gehe, ist unbelegt. Dass keine Deckungslücke entsteht, ist bei gut geführten Versorgungswerken eine Selbstverständlichkeit.

Da muss man sich doch fragen, wer in Wirklichkeit unter dem Deckmantel der Transparenz sachlich zu informieren vorgibt.
Wenn es dem Versorgungswerk weiterhin nur dann gut gehe, falls es in der Öffentlichkeit nicht mehr kritisiert werde, kann es mit seinen Gesundheitszustand und seinem Wohlbefinden jedenfalls auch jetzt nicht allzu weit her sein.

Komödien und Horrorfilme aus Hollywood sind out. Realistische Dokumentarfilme sind angesagt.

Dr. H. Dohmeier-de Haan

lesen Sie dazu bitte auch

“Nein, ich habe noch nichts vom Versorgungswerk gehört…..”

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Postensicherung der KZV-Bosse mit willfähriger Vertreterversammlung

Politfunktionäre haben, das gehört zum gängigen Meinungsbild, mit demokratischen Usancen wenig im Sinn. Können Rechtsgrundsätze zum eigenen Vorteil, besonders zur Postensicherung umschifft werden, wird auf Teufel komm raus mit willfährigen Gremien gespielt, werden diese manipuliert.

juergen_pischel_spricht_klartext/nordrhein_postensicherung_der_kzv_bosse_

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