Offener Brief an den Verband der Zahnärzte von Berlin e.V.

Als Antwort auf Ihr Editorial:
„Es ist schon befremdlich, nicht mehr ganz logisch, das Ganze!“

Verfasser: unbekannt

Veröffentlicht in: „Berliner Zahnärzte Zeitung“, Ausgabe 4/2015

 

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

in dem von Ihnen veröffentlichten Artikel qualifizieren Sie die Veröffentlichung kritischer Artikel über die kieferorthopädische Versorgung im DAZ Forum 120 bzw. 121 als eklatante Beispiele einer beruflichen Entsolidarisierung durch den DAZ-Vorstand.

Als stets gut informierte Kolleginnen und Kollegen wissen Sie allerdings, dass Kritik in diesem Zusammenhang durchaus angebracht ist und die in unserem Gesundheitssystem bestehenden Fehlanreize nicht nur zu Fehlverhalten seitens der Patienten, sondern auch bei uns Zahnärzten führt.

Ihnen wird sicher nicht entgangen sein, dass deshalb sogar innerhalb der Gruppe der Fachzahnärzte für Kieferorthopädie bereits im vergangenem Jahr die Notwendigkeit gesehen wurde, darauf hinzuweisen, dass derjenige Kollege, der nicht bereit ist, sich in der Wahl seiner Therapiemittel auf das “ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige Maß” zu beschränken und grundsätzlich nur die beste verfügbare Behandlung durchführen will, letztlich für die vertragszahnärztliche Versorgung nicht geeignet ist. Nachzulesen ist das z. B. im Artikel: “Zeit für offene Worte” der Kollegin Mindermann (BDK Bundesvorsitzende) im KFO.lnfo 6.2014. Sie finden eine Kopie des Artikels im Anhang, er ist außerdem auch über die Webseite des BDK bzw. über Google abrufbar.

Der DAZ vertritt die Ansicht, dass auch innerhalb unseres Fachgebietes deutlicher kommuniziert werden sollte, dass auch wir sowohl ein Problem mit Unter- als auch mit Überversorgung haben. Diese Diskussion anzustoßen, war und ist eines der Hauptanliegen des DAZ. Hierzu ist es notwendig wirklich gesichertes Wissen zu generieren und allen Beteiligten, einschließlich der Patienten, transparent und ausgewogen zu vermitteln.

Gerade in der Diskussion über die Amalgamversorgung versus Kunststofffüllungen zeigt sich, dass unkritisch übernommene Heilsversprechen bei weiterhin bestehenden ungeklärten Gesundheitsrisiken ebenso schädlich sind wie ein marktschreierischer Alarmismus.

Erst kürzlich hat Prof. Georg Meyer (Greifswald) in einer “Kritischen Wertung neuer Füllungsmaterialien … “ dargestellt, “dass unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten Einzelzahnrestauration aus Amalgam oder Kunststoff sowie aus Gold oder Keramik bei korrekter Indikation und sachgemäßer Verarbeitung gleichermaßen ihre jeweiligen Anwendungsbereiche haben”.

Ihre Unterstellung, dass der DAZ durch die Diskussion über die Amalgamversorgung versucht in die Therapiefreiheit der Berliner Zahnärzte einzugreifen, ist bösartig und lässt vermuten, dass Sie an einer sachlichen Auseinandersetzung leider gar kein Interesse zeigen. Es ist ein weiterer Versuch von Ihrer Seite mit unsachlicher Polemik einen berufspolitischen Gegner zu desavouieren. Der Verlauf der Veranstaltung der KZV Berlin in den Bezirken lässt erkennen, dass es sich hierbei um eine konzertierte Aktion ihres Verbandes, gemeinsam mit dem Vorstand der KZV Berlin, handelt. Indem in der Veranstaltung über nicht anwesende Kollegen kübelweise ähnliche Unwahrheiten verbreitet werden, wird versucht die Kollegenschaft gegen diejenigen Kolleginnen und Kollegen aufzubringen, die sich – bei aller Unterschiedlichkeit in Detailfragen – zu der Wahlgemeinschaft “Union 2012″ zusammengefunden haben.

Ihre Angst vor Machtverlust in den Körperschaften muss immens sein, wenn sie aus Feigheit nicht einmal bereit sind sich zu ihrer Position mit Ihrer eigenen Unterschrift zu bekennen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Dr. H.- Helmut Dohmeier-de Haan

Union 2012

 

mehr

Bei der Kammerwahl die LISTE 1

Union 2012

Union 2012

 

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

wie Sie sicherlich wissen, stehen in der Zeit vom 15. bis 29. November 2012 die Neuwahlen zur Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin an. Mit der Wahl der Delegierten der Berliner Zahnärztekammer entscheiden wir nicht nur über die Zusammensetzung des neuen Kammervorstandes, gleichzeitig treffen wir damit auch wichtige Entscheidungen über die weitere Zukunft unseres Versorgungswerkes. Um in beiden Körperschaften wirklich etwas bewegen zu können, macht es aus unserer Sicht Sinn, vernünftige Synergien zu nutzen. Aus diesem Grunde haben wir Kolleginnen und Kollegen der Iniative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB), des BUZ (Berlins unabhängige Zahnärzte) der Gemeinsam praktizierenden Zahnärzte in Berlin  (GpZ) und dem Deutschen Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) unsere  Kräfte und Möglichkeiten gebündelt und die Union 2012 gegründet. Getreu dem Motto, “auf zu gemeinsamen Zielen” und “jeder Weg beginnt immer mit einem ersten Schritt“,wollen wir diesen ersten Schritt nun gemeinsam gehen, gemeinsam für Berlins Zahnärzteschaft!

Union 2012

Union 2012

 

 

mehr

Daz Forum erschienen

Bild

mehr

lesenswert

Bild

Bild

mehr

Herzlichen Glückwunsch an die neue Redaktion

Bild

 

 

 

 

 

mehr

Sensationell: Verband der Zahnärzte von Berlin im Spiegel zitiert…..

Die literarischen Ergüsse des Verbandes der Zahnärzte von Berlin (VdZvB e.V.) werden neuerdings sogar vom “Spiegel” (Ausgabe 20/2011) zitiert. Allerdings nur in der Satire-Abteilung –  unter der Rubrik “Hohlspiegel” – auf der letzten Seite.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Kollege Kopp! Damit haben Sie noch einmal einen richtigen “Knaller” gelandet. Peinlich, peinlich…und das  nicht nur für Sie.

Bild

 

 

mehr