Husemanns Wahrheitsliebe und die Wahl zur KZV
Friday, 3. September 2010 12:24
Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,
Unter der Überschrift “Transparenz und die Wahl zur KZV” holt deren derzeitiger Vorstandvorsitzender in der neuen Berliner Zahnärztezeitung zu einem wilden Rundumschlag gegen alle Kollegen von IUZB, GpZ, DAZ, BUZ, den Rechnungsprüfungsausschuss und den Kollegen Gneist persönlich aus. Wie gewohnt, scheut er dabei vor Unwahrheiten nicht zurück.
Über den Rechnungsprüfungsausschuss schreibt er:
“Doch anders als in vielen Bereichen im Gesundheitswesen, liegt gerade in der KZV Berlin alles offen, hat immer alles offen gelegen. Ausnahme stellen nur die Honorarkonten von Kollegen dar, die wir vor dem Zugriff des Rechnungsprüfungsausschusses schützen wollen und zu schützen haben, ..”
Der Rechnungsprüfungsausschuss hat nie die Honorarkonten der Kollegen sehen wollen, sondern nur die Honorarverteilungskonten nicht der Kollegen, sondern der KZV.
Weil die Wahl zur KZV ansteht, “vergisst” der Kollege Husemann, dass der Vorstand der KZV genau das dem Rechnungsprüfungsausschuss bereits bestätigt hat.
Zitat aus dem Protokoll der Vertreterversammlung vom 15.06.2009:
Dohmeier-de Haan:
“Es ist hier behauptet worden, dass von Seiten des Vorstandes nie der Eindruck erweckt worden ist oder die Behauptung gestellt, aufgestellt worden ist, dass wir in die privaten Honorarkonten, Konten Einblick nehmen wollten.
Das gebe ich richtig wieder, ja? Das ist so gesagt worden.”
…
Pochhammer:
Wir haben nie behauptet, dass Sie in die privaten Honorarkonten Einblick nehmen wollen.”
Die Honorarverteilungskonten hat der Vorstand der KZV bis heute nicht offen gelegt. Es könnten ja die Unregelmäßigkeiten während seiner Amtszeit ans Licht kommen. So viel zur Transparenz der KZV und zur Wahrheitsliebe des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden.
Wer Kollegen mit derartigen Unwahrheiten verunglimpft und verleumdet, ist denkbar ungeeignet, die Kollegenschaft nach außen weiter zu vertreten.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
H.Dohmeier-deHaan
Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Dr. Dohmeier
